As ischt nüd zum Gloubo!*

"iiiaaah!" –
"Da ist irgendwo ein Esel", sagte meine Freundin zu mir, als wir an einem Freitag vor Weihnachten die Bregenzer Fußgängerzone hinaufspazierten. Ich hatte gerade eine herrlich dampfende Tasse Kaffee und ein kräftiges Frühstück vor meinem inneren Auge – ein Bild, in dem ein Esel eindeutig nichts zu suchen hat! "Die Arme", dachte ich, "scheint ganz schön überarbeitet zu sein ..." –
"Iiiaaah!", wurden meine Gedanken unterbrochen, und in diesem Augenblick sahen wir auch schon die "Bescherung"! Auf dem kleinen Marktplatz hatte man eine lebendige Krippe aufgebaut, zu der neben Schafen und einer Ziege tatsächlich auch ein Eselchen gehörte, das gerade sein morgendliches Geschäft erledigt hatte und nun seelenruhig an einem Tannenzweig herumkaute.

Das Eselchen in der lebendigen Krippe
Der sechsjährige Hansi lässt sich nicht stören.

Meine weibliche Seitendeckung war von dem süßen Langohr so angetan, dass sie kaum von ihm wegzubekommen war. Sie schnalzte mit der Zunge, um Hansi heranzulocken, aber er wollte anscheinend nicht gestreichelt werden.

Nach diesem unerwarteten Erlebnis schmeckte das Frühstück umso besser! :-)

* "Es ist nicht zu glauben!" in einem Mittelbregenzerwälder Dialekt


Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, dann mache doch bitte einen Eintrag in mein Gästebuch!


Zum Seitenanfang
Diesen Artikel drucken

Zuletzt aktualisiert am 28.1.2007
Quelle: