Gedanken zum Klimawandel

Das Thema Klimawandel war, ist und bleibt auch in Zukunft ein Dauerbrenner, keine Frage; es wird von Fachleuten, die von Klimakonferenz zu Klimakonferenz und von Klimagipfel zu Klimagipfel fliegen (!), aber auch von selbsternannten Experten bis zum Gehtnichtmehr zerredet und zerschrieben. Und gerade deshalb gebe jetzt auch ich meinen unqualifizierten Senf dazu:

Da kaum jemand ohne Zwang bereit ist, den Schadstoffausstoß zu reduzieren, sehe ich nur eine einzige Methode, die CO2-Emissionen radikal und nachhaltig einzudämmen: Wir verfeuern so rasch wie möglich alle fossilen Brennstoffe und erhöhen dadurch die globale Temperatur auf ein Jahresmittel von 23 °C. Dann müssen wir nämlich nicht mehr heizen, und der CO2-Ausstoß geht schlagartig zurück! – Ist doch simpel, oder?

Damit wir aber nicht frieren müssen, wenn die Außentemperatur unter dem Schnitt liegt, speichern wir die überschüssige Wärme, die an Tagen mit überdurchschnittlichen Temperaturen abfällt, ganz einfach in riesigen, mit Solarzellen bestückten Wassertanks auf den Hausdächern. Außerdem verpflichten wir die Hörndlbauern dazu, ihren Tieren eine Gasmaske aufzusetzen und anstelle der Glocke einen Gastank umzuhängen, der das Methan aus dem Magen auffängt und verflüssigt – man kann ja schlecht den Viechern das Rülpsen verbieten! Kuhglocken und dergleichen wird es nicht mehr geben – dieses penetrante Gebimmel geht den Touristen eh nur auf die Nerven – den Tieren wird ein Mikrochip unter die Haut gepflanzt, der vom Navigationssystem "Galileo" angepeilt werden kann. Besagte Methan-Gewinnungssysteme werden selbstverständlich von den Körndlbauern, also den zukünftigen Ölbaronen subventioniert.

Auch für Pommes-Liebhaber brechen goldene Zeiten an, denn es wird überall nach ihrer Leibspeise duften, am intensivsten an stark befahrenen Straßen; darüber hinaus werden Pommesbuden endlich nur noch frisches Pflanzenöl verwenden, weil die Betreiber in rauen mengen Altöl für ihre Autos benötigen.

Die Sache hat nur einen kleinen Haken: Brot und anderes Gebäck – überhaupt alle Lebensmittel, die auf pflanzlicher Basis beruhen – werden wir uns dann kaum noch leisten können ...


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Zuletzt aktualisiert am 16.2.2007
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